System EXA Rheinmetall Sömmerda


In der DDR wurde das ehemalige Rheinmetall-Borsig-Werk Sömmerda am 3. Juni 1952 von der sowjetischen  Besatzungsmacht an die DDR zurückgegeben. Unter dem Firmennamen VEB Mechanik Büromaschinenwerk  Rheinmetall Sömmerda wurden Schreibmaschinen, Mopedmotoren für Simson SR1 und  SR2 und den Spatz sowie  Fotoapparate produziert.
Die Exa-Produktion wurde im Jahr 1954 als Lizenz an den VEB Rheinmetall in Sömmerda/Thüringen übergeben um die  unzureichenden Produktionskapazitäten bei Ihagee in Dresden auszugleichen, zum anderen sollten in Sömmerda eine neue Fertigungsbereich entstehen. Diese Kameras wurden dann als System-Exa bezeichnet. Die angegebenen System-Exa- Prdukitonszahlen sind so unterschiedlich , das keine genaue Stückzahl genannt werden kann, irgendwo zwischen 8000 und 21000. Durch andauernde kleine Konstruktionsänderungen, stark wechselnder Qualität und einem hohem Reklamationsanteil war keine kontonurierliche und langfristige Produktion zu gewährleisten . Alle Kameras waren ausschließlich für den Inlandsmarkt vorgesehen. Aber bereits 1955 wurde die Fertigung der System-Exa wieder eingestellt. 
Gut erhaltene System-Exa sind bei Sammler begehrt und ein "muß" in jeder Exa-Sammlung. Falls  man dann auch noch eine Kamera mit Prismeneinsatz und mit dem Schriftzug"Rheinmetall " hätte dann wären das wohl ein sehr seltenes Stück. Soll aber leider noch nicht aufgetaucht sein!!!