EXA 2


 EXA II - Die Kamera mit neuem Gesicht. 

 

Auf der Leipziger Herbstmesse 1959 wurde die Exa II vorgestellt. Die Kamera sollte die Lücke überbrücken, die zwischen dem Spitzenmodell Exakta Varex und der kleinen  Exa bestand. Der einfache Klappverschluss der Exa begrenzte die volle Anwendung der großen Objektivauswahl, die es für die Exakta Varex gab. Die Exa II, die mit einem vertikal ablaufenden Schlitzverschluss, den Zeiten 1/2 bis 1/250 Sekunde und ausserdem mit einem fest eingebauten Prismensucher ausgestattet war, erfüllte diese Forderung.  

Die kürzere Verschlusszeit von 1/250s ist nur ein charakteristisches Merkmale für die neue EXA-Generation mit dem  verändertem  Gesicht. Der Filmtransport erfolgte mittels Schnellspannhebel und die Belichtungszeiten wurden mit einem Rad eingestellt. Die für die Exa typischen Abschattungen der Bildseiten bei der Verwendung von Objektive mit lander Brennweite wurde durch die neuartige Verschlusskonstruktion verhindert. 

Hervorzuhebend sind dabei das eingebaute Pentaprisma sowie der griffige Schnellspannhebel.

 

EXA II
EXA II

 Neue Kamerabaureihe, um den Unterschied zwischen Exakte Varex- und den Exa-Modellen durch ein Zwischenmodell auszugleichen

Hersteller

Ihagee Kamerawerk Dresden

Kameratyp

Spiegelreflex

Filmtyp

Kleinbild, 24 x 36 mm

Herstellungszeitraum

ab 1959 - 1963

Optik


Verschluss

Schlitzverschluss 

Sucher

fest eingebauter Prismensucher mit Messlupe

Blende

 

Belichtung

1/2s bis 1/250s gestuft und B

Fokus

 

Blitz

 Blitzsynchroneinstellung über Symbole am Zeiteinstellring