EXA 1c


EXA - Das letzte Modell einer erfolgreichen Kamera -Reihe. 

Nach  40 Jahren EXA-Produktion ist nun das Ende einer Erlogreichen Produktionreihe, die Kamerageschichte geschrieben hat und somit wieder die Quatität der Kameraindustrie Dresdens unter Beweis gestellt hat, gekommen 

Die EXA Ic ist das letzte Modell in einer Reihe von Spielreflexkameras aus Dresden. Sie ist baugleich mit der Exa Ib gleich,  dennoch im techn. durch wesentliche Detailänderungen gekennzeichnet. Der Kameraboden, Rückwand und auch  das Oberteil ist aus einem schwarzen unverwüstlichen Kunststoff gefertigt worden. Wie auch ebenfalls das Prismengehäuse aus dem selben Material gefertigt wurde. Über 100000 Kameras verließen zwischen Mai 1985 und September 1987 das Certo Kamerawerk Dresden. Ab Januar 1980 gehörte das Kamerawerk auch zum VEB Pentacon Dresden, war weiterhin in Produktion und juristisch selbständig.  

Jedoch 1985 wurde das VEB Pentacon Dresden dem Zeiss-Kombinat untergeordnet und das bedeutete nun das endgültige "Aus" der Certo Kamerawerke.  Es war nur noch ein Fertigungsbereich im VEB Pentacon Dresden. 

So wie Certo erging es vielen bekannten Kameraherstellen und Objektivhersteller in der DDR. 

 

Warum die EXA 1c von den Certo Kamerawerken gebaut wurde obwohl die Vorgänger Modelle wie EXA , EXA I und II von Ihagee Dresden bzw Pentacon Dresden gebaut wurden kann ich leider nicht sagen. 

Versuche aber diese Informationslücke zu schließen. 

 

EXA 1c
EXA 1c
EXA 1c
EXA 1c
  1. Einführung der geometrisch gestuften Zeitreihen
  2. von 1/30s bis 1/175s sowie B-Einstellung
  3. Zeiteinstellung über einen Stellring
  4. Bildzählwerk und Merkring für Filmsorten und Filmempfindlichkeiten zentrisch am Schnellspannhebel
  5. M42 Objektivanschluss für Wechselobjektive
  6. Sucher wahlweise Prismenaufsatz oder Lichtschachtaufsatz
  7. Blitzsynchronisation 1/30 Sek. für Blitzlampen, 1/60 Sek. für Elektronenblitzgeräte