Agfa Optima - zweite Baureihe   „SENSOR“


Als erste Kamera der zweiten Optima-Reihe erschien 1968 die Agfa Optima 200 Sensor mit dem neuen Sensorauslöser.

Die Kamera funktionierte im Wesentlichen wie die erste Agfa Optima, sie besaß mit dem Apotar f/2,8 mit 42 mm Brennweite ein dreilinsiges Objektiv. Ihr Verschluss reichte  nur eine Belichtungszeit von max. 1/200 s, wovon die Modellbezeichnung abgeleitet wurde, dafür brauchte man keine Messtaste mehr drücken. Bei gespanntem Verschluss gab es entweder eine gelb/grüne oder eine rote Markierung im Sucher zu sehen, mit dem Auslösen lief die Belichtungsautomatik dann von alleine ab.

Auch das Blitzen wurde vereinfacht, am Blitzschuh befand sich ein kleiner Hebel, wodurch man die Kamera in den Blitzmodus setzte. Dann veränderte sich die Blende mit der Entfernungseinstellung. Hierzu musste die Leitzahl des Blitzgeräts an der Unterseite des Objektivs eingestellt werden. Eine Besonderheit bestand im Filmtransport: Der Film fädelte sich selbständig ein, dabei war die Aufwickelspule unzugänglich unter einer Kunststoffplatte, dadurch wurde beim versehentlichen Öffnen der Rückwand verhindert, daß die bereits belichteten Fotos nochmals belichtet wurden.

Das sachlich gehaltene Kameradesign, was sich deutlich vom der Vorgängerbaureihe unterschied, stammte wiederum von Schlagheck Schultes Design.

Die Agfa Optima 200 Sensor kostete ca. 190 DM.

Das letzte Modell war die "Compact" in dieser Baureihe und gleichzeitig der Neubeginn einer neuen Kamerageneration.

Mit Merkmalen die heute in jeder Kompakt-Kamera zu finden sind!

 

 

 

Optima 535 Sensor 

1976

Optima 500 Sensor 

1969 - 1974

Optima 935 Sensor 

1980

Optima 1035 Sensor 

1976

Optima 1535 Sensor 

1979                 

Optima 200 Sensor 

1968

Optima Electronic Sensor 

1981 

Optima Flash Electronic 

1981

Optima 335

 

Optima compact 

1980