Agfa Optima Reflex


Die ungewöhnlichste Kamera der Optima-Reihe kam 1960 auf dem Markt, es handelte sich um die Agfa Optima Reflex, eine zweiäugige Spiegelreflexkamera. Sie entsprach im Grundprinzip der Agfa Flexilette, es gab sie mit dem  Apotar f/2,8 mit 45 mm Brennweite als  Aufnahmeobjektiv, besaß  anstatt des Lichtschacht- einen Prismensucher und eine Selenzelle für die Steuerung der Programmautomatik. Es wurde die bekannte Optima Technik und ein Pentaprismen Sucher integriert und so die erste  vollautomatische SLR Kamera präsentiert. Die Agfa Optima Reflex besaß jedoch keine  Wechselobjektive. Was wohl auf falsche Einschätzung des zukünftigen Fotomarktes zurück zuführen war. 
Die Agfa Optima Reflex kostete mit 398 DM doppelt so viel wie die einfachere Agfa Flexilette, einem Preis, die eigentlich eine Kamera mit Vierlinsen-System erwarten ließ.

Für jeden Sammler dürfte so eine Kamera immer ein besonderes Stück sein!


 

Hersteller

Agfa Camerawerk München

Kameratyp

Spiegelreflexkamera

Filmtyp

24 x 36 mm, Kleinbildfilm 135

Herstellungszeitraum

1960 - 1966

Optik

Agfa Color-Apotar 1:2,8/45 mm

Verschluss

Prontor (1/30 - 1/250 und "B")

Belichtungsmessung

Belichtungsautomatik über Selenmessung

Blende


Seriennummer 


Fokus

Manuell, 1 m - ∞ mit Schnittbildentfernungs- messer, zuzsätzlich Einstellung über 3 Bild-Symbole

Blitz

Blitzschuh ohne  Mittelkontakt , PC-Buchse am Gehäuse