Agfa Optima 500


Die Agfa Optima Kamera-Reihe war die erste vollautomatischen mechanische Kleinbildkamera,die eine Steuerung ohne Batterien vornahm. Die Blenden und Belichtungseinstellung wurde mit sogenannten Selenelemente gesteuert. Das Problem bei diesen Kameras waren,dass die Selenzellen mit den Jahren an Leistung verlieren, wenn die Kamera ständig dem Licht ausgesetzt ist. Besonders wenn man diese Kameras in Vetrien aufbewahrt sollte man die Selenzellen abdecken!! Die Optima 500 /SN kam 1966 auf dem Markt und kostete 258/338 DM, besaß das vierlinsige Color-Apotar  f/2,8, 45 mm, aber keinen Entfernungsmesser. Sie besaß das Kunststoffgehäuse der Agfa Optima 1a und die neue hochglanzverchromte Kappe das im Design der Parat verbaut wurde. 

Ungewöhnlich an der Optima 500/ 500SN sind die folgenden Details.
-  Kleinbildpatrone kommt rechts statt links in die Kamera, also die Negative stehen auf dem Kopf
-  ein Druck auf den "R"-Knopf klappt die untenliegende Rückspulkurbel automatisch aus
-  der Transporthebel sitzt links unten
-  die Filmzähluhr sitzt ebenfalls auf der Unterseite der Kamera 
Agfa Optima 500
Agfa Optima 500
Diese schöne Kamera habe ich auf einem Trödelmarkt gefunden.
Diese schöne Kamera habe ich auf einem Trödelmarkt gefunden.

Hersteller

Agfa Camerawerk München

Kameratyp

Agfa Optima 500 / SN

Filmtyp

24 x36mm. Kleinbildfilm 135

Herstellungszeitraum

1964 bis 1966(?)

Optik

Color Solinar 1:2,8/45 mm

Verschluss

Paratic bis 1/500 Sek.

Sucher

Sucherkamera

Blende

 2,8 - 22

Belichtung

Belichtungsautomatic über Selenbelichtungsmesser 

Fokus

Manuell, 1m bis unendlich über 3 Symbole

Blitz

Blitzschuh ohne Mittelkontakt, PC- Buchse, Einstellung über Leitzahlen 


Neupreis: 259 DM / 338 DM