Agfa Agfamatic 300


Mit dieser Kamera hat meine Tante Angelina Engel, aus damals Berlin / West unsere Familie aufgenommen. 


Als das "Top-Modell" war die Agfamatic 300 Sensor sogar mit vollelektronischer Belichtungssteuerung ausgestattet, erkennbar an den Messaugen neben dem Sucher für die CdS-Zellen. Die Steuerung arbeitete mit einen Paratronic-Verschluss und die Spannungsversorgung erfolgte über zwei Knopfzellen. Bei der Automatik handelte es sich um eine Zeitautomatik, die Belichtungszeit wurde der Blendeöffnung von 1/30 s bis 1/250 s angepasst. Eine Unterbelichtung zeigte die Automatik mit einer roten Leuchtdiode im Sucher an. Beim Objektiv handelte es sich wie auch bei der Agfamatic 200 Sensor um das Agnar mit f/8,2, es ließ sich fokussieren ( Entfernungsmessung ),wie man es von der Agfa Optima- Reihe gewohnt war mittels dreier Symbole für Porträt, Gruppenaufnahme und Landschaft einstellen. An der Unterseite der Kamera existierte eine Entfernungsskala für Blitzaufnahmen. Steckte man einen Blitzwürfel auf die Kamera, wurde stets mit 1/30 s belichtet und an Hand der Entfernungseinstellung würde die Abblendung geregelt

 

 

Hersteller

Agfa Camerawerk München

Kameratyp

Instamatic-Kassetten 126, 26 x26

Filmtyp

Pak-Film 126

Herstellungszeitraum

1973

Optik

Color-Agnar 1:8/ 44mm

Verschluss

Paratronic ( CdS Computer Automatic )

Sucher

Leuchtrahmensucher

Blende

vollelektronische Belichtungssteuerung

Belichtung

 

Fokus

 3 Symbole

Blitz

X-Würfel